Schwimmen – Nur in der 5. Klasse?

Symbolbild | © Serena Repice Lentini

Es ertrinken immer mehr Menschen in Deutschland. So ergab eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), dass im Jahr 2016 573 Menschen in Deutschland ertrunken sind (Quelle, 24.10.2019).

Aus diesem Grund stellt sich die Frage, wieso es eigentlich nur in der 5. Klasse Schwimmunterricht gibt. Wäre es nicht besser, wenn die Schüler häufiger schwimmen gehen würden? Man könnte z.B. in der 5., der 7. und in der 9. Klasse mit dem Sportlehrer ins Schwimmbad gehen. Der Vorteil daran, häufiger schwimmen zu gehen, wäre, dass man die Schwimminhalte vertiefen könnte. So könnte man z.B. Delfinschwimmen lernen. Und dies ist etwas, das man ansonsten leider nur im Sport-LK lernt. Außerdem wäre der Sportunterricht dadurch abwechslungsreicher. Man könnte viele verschiedene Arten von Schwimmen, z.B. Kunstschwimmen, Synchronschwimmen oder Turmspringen ausprobieren. Schwimmen ist außerdem sehr gut für den Körper. So schont es die Gelenke, weil man sich im Wasser fast schwerelos fühlt. Außerdem gibt es beim Schwimmen – verglichen mit anderen Sportarten – sehr wenig Verletzungen. Darüber hinaus kann man durch das Schwimmen seine koordinativen Fähigkeiten deutlich verbessern. Das regelmäßige Schwimmen führt auch dazu, dass man Alltagsstress abbaut und vergisst. Am wichtigsten wäre jedoch, dass sich das Risiko, zu ertrinken, für Kinder verringern würde, wenn wir häufiger Schwimmunterricht hätten.

Über Ronja Stein 3 Artikel
Hallo, ich bin Ronja. Ich bin seit der 5. Klasse in der Schülerzeitung und bin beigetreten, weil ich in meiner Freizeit gerne Bücher schreibe und mal Autorin werden will. Ich treffe mich gerne mit Freunden, turne und mache auch noch anderen Sport. Außerdem spiele ich Klavier und Flöte.