Sicher und Sauber zur Schule kommen

Symbolbild | © Ashley Gerlach

Stellen Sie sich vor, Sie steigen morgens in einen Bus, um zur Schule, zur Arbeit, oder zu was anderem zu fahren. Es gibt mehr als genug Plätze zum hinsetzten und man kommt Sicher am Ziel an. Was auch sonst? Leider ist das nicht die Realität. Die Busse morgen sind immer überfüllt, einen Sitzplatz zu bekommen ist nicht sehr wahrscheinlich und einen Sicheren Stehplatz zu bekommen ist auch eine Sache. Dieses Problem sah auch Sandra Fuhrmann aus Otterstadt. Sie möchte mit einer Onlinepetition was dagegen machen.

Die Problematik

Jeder möchte Sicher am Ziel ankommen. Allerdings ist das im Bus nicht immer gegeben. Wenn sich viele Schüler in einen Bus quetschen und der Bus mit 80 Km/h eine Vollbremsung macht, und man sich nicht richtig festhalten kann, ist jemand wahrscheinlich klar, was die Konsequenzen sind. Das noch nichts schlimmes passiert ist gleicht einem Wunder. Aber dagegen muss man was machen, das kann nicht so weiter gehen. So sieht das zumindest Sandra Fuhrmann und 207 andere Menschen, die Ihre Onlinepetition “Schülerbusse- Sicher und Sauber für alle in Speyer und Rhein-Pfalz Kreis” unterschrieben haben. Sie möchte was ändern.

Ihre Lösung

Ihrer Meinung nach, sollten zuerst mehrere Busse zur Verfügung gestellt werden. So können sich die Schüler auf die Busse verteilen. Gerade in Corona-Zeiten, mit steigenden Fallzahlen, ist das keine schlechte Idee. Außerdem sind die Busse nicht gut beschildert, was gerade für Schulanfänger ein Problem darstellen kann. Genauso stimmt der Aushangfahrplan in vielen Fällen nicht mit dem im Internet überein, es gibt oft Verspätungen, wodurch man den Anschluss am Bahnhof verpasst, und mehr als genug die Leute am frühen morgen stresst. So würden Kinder ihre Eltern fragen, ob Sie sie fahren könnten, um nicht zu spät zu kommen. Sowas ist ja auch nicht im Sinne des Klimaschutzes, wenn an der Schule viele PKW´s rumfahren.

Zustimmung

In der Politik ist man sich einig, so kann es nicht weiter gehen. So sagt z.B. Christian Baldauf (CDU): „Jahrelang haben Mütter und Väter im Auto auf Verkehrssicherheit geachtet, den Airbag deaktiviert, den Maxi-Cosi richtig herum gegurtet, tausende Male die Kleinen angeschnallt, mit ihnen Verkehrsregeln geübt – und dann werden die Kinder stehend im Bus über die Landstraße in die Schule verfrachtet. Ein schwerer Unfall – die Folgen mag man sich nicht ausmalen.“

Die Stadtverwaltung Speyer äußert sich: „Da unser Schülerverkehr in den Linienverkehr des ÖPNV integriert ist, haben wir nicht die Möglichkeit Anpassungen vorzunehmen. Derzeit wurde allerdings vom Land Rheinlandpfalz für die Städte und Kreise weitere Verstärkerbusse im ÖPNV zugesagt. Momentan erfolgt die Prüfung zwischen VRN und den ÖPNV-Verantwortlichen, welche Linien sehr stark frequentiert sind, um da Abhilfe zu schaffen. Möglicherweis könnte da das Land auch noch zu Nachbesserungen kommen, denn wir stehen ja derzeit erst am Herbstanfang.“

UPDATE:

Die Stadt Speyer setzt nun zwei zusätzliche Busse ein. Alle Informationen dazu: Webseite der IGS Speyer

 

 

Über Dominik Schrenk 36 Artikel
Hi, mein Name ist Dominik Schrenk, bin in der 10ten Klasse und bin seit 3 Jahren Redakteur der Schülerzeitung "Offbeat News". Meine Interessen liegen in der Wissenschaft, Filme/Serien/Gaming und Politik. Kontakt: Dominik.Schrenk@newsimnetz.de