Studieren trotz Corona

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Die Coronakrise hat in vielen Menschen Zukunftsängste ausgelöst. Denn die aktuelle Lage in der Pandemie kann sich jeden Tag ändern. Auch unsere Zukünftigen Abiturient*innen im 13. Jahrgang machen sich Gedanken darüber, wie es nun nach dem Abi weitergehen soll. Hat Corona die Möglichkeiten der zukünftigen Student*innen beeinflusst?

Gerade diejenigen die im Ausland studieren wollten, haben wohl eher schlechte Karten. Durch die Corona-Krise ist es oft schwer in EU-Dritt-Staaten ein Visa zum Studieren zu bekommen. Studenten in den USA sollen nun ein späteres Semester nehmen oder an digitalen Kursen teilnehmen, so die National University (USA). Bei einer möglichen Verschlechterung der Situation in den USA könnte der Semesterstart für deutsche Student*innen dann immer weiter nach hinten gelegt werden.

Wer in Europa studieren möchte hat da schon bessere Chancen. Einige Abiturienten werden wohl wegbleiben. Grund dafür ist zumeist die fehlende Finanzierung, da es immer schwieriger wird, einen Minijob zu finden, der neben dem Bafög hilft, alle Kosten zu tragen. Wer damit kein Problem hat, hat es in Corona-Zeiten sogar leichter, beispielsweise bei der Wohnungssuche. Durch Homeoffice und fehlende Studenten werden viele attraktive Wohnungen für wenig Geld angeboten.

Für Abiturient*innen, die nicht genügend Geld für Studium und Wohnung zugleich haben, sollte ein Duales Studium oder ein Fernstudium interessant sein. Beim Dualen Studium wechseln die Studenten zwischen Universität und Betrieb und verdienen dabei Geld. Beim Fernstudium kann bequem von zuhause gelernt werden, dafür braucht es jedoch gute Lerndisziplin und Motivation.

Wer sich zu dem Thema genauer Informieren möchte findet auf unzähligen Jobseiten Tipps zu Studium während Corona.